Recovery

Was sind die Ziele von Recovery Colleges ?

Wesentliches Ziel ist die Förderung der persönlichen Entwicklung durch erfahrbare Lern- und Lehrangebote sowie die emotionale Stützung durch Solidaritätserfahrungen.

Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Empowerment, Gesundheit, Salutogenese und Resilienzförderung sowie Bildung und Persönlichkeitsentwicklung.
Jenseits von Diagnosestellung und Behandlung bietet das Recovery College einen Erfahrungsraum für gemeinsames, selbstbestimmtes Lernen und Entwicklung.

Wen wollen wir erreichen?

Das Recoverycollege will Menschen mit und ohne schwere psychische Krisenerfahrung erreichen. Es ist für alle Interessierte unterschiedlicher Altersgruppen und Bildungsstufen offen, die Interesse an Themen der seelischen Gesundheit haben.
Dabei geht es um Menschen, die in ihrem Leben bereits psychische Krisen durchlebt haben (mit oder ohne professionelle Hilfe) und die das Interesse haben, an den Angeboten des Recovery College teilzunehmen oder auch selbst etwas beizutragen.

Was ist ein Recovery College nicht?
Wo grenzen wir uns ab?

Es ist nicht der Anspruch eines Recovery Colleges , therapeutische Leistungen anzubieten, noch therapeutische Angebote zu ersetzen. Ein Recovery College soll das bestehende therapeutische Spektrum durch die Vermittlung von Erfahrungswissen ergänzen, wodurch eine Art therapeutische Wirkung zustande kommen kann.

Was haben wir vor?

Alle Angebote bzw. Seminare orientieren sich an den Themen Recovery und Empowerment und sollen den Teilgebenden (alle tragen zum Gelingen bei) beim Umgang mit der psychischen Erkrankung und/oder auf dem persönlichen Lebensweg wirksam unterstützen.
Das Besondere: Alle Kurse werden im Tandem moderiert und mindestens eine(r) der Kursleiter*innen hat selbst schwere seelische Krisen durchlebt.

Um den persönlichen Recovery-Prozess zu unterstützen , werden Kurse und Seminare unter anderem zu folgenden Themen angeboten:

  • Entwicklung einer positiven Identität jenseits der psychischen Erkrankung
  • Einordnung der persönlichen Erfahrung mit der psychischen Erkrankung
  • Selbstmanagement der psychischen Erkrankung
  • Entwicklung positiver sozialer Rollen