IWS-Programm

Das IWS-Programm unterstützt Teilnehmer*innen bei ihren Entscheidungen in Bezug auf die Offenlegung oder Nicht-Offenlegung ihrer psychischen Erkrankung. Es ist nicht das Ziel von IWS, Menschen zur Offenlegung zu bewegen; sondern IWS fördert, durch den Austausch in der Gruppe und die Beschäftigung mit dem Arbeitsbuch, die wohlüberlegte Entscheidung für oder gegen Offenlegung, je nach Situation, Gegenüber und eigenen Zielen.

Weil die Entscheidung für oder gegen Offenlegung eine Schlüsselreaktion im Umgang mit dem Stigma psychischer Erkrankung ist, hilft IWS beim Abbau von Selbststigma. Von Selbststigma spricht man, wenn Menschen mit einer psychischen Erkrankung öffentlichen Vorurteilen zustimmen und sie gegen sich wenden („Ja, weil ich psychisch krank bin, muß ich dumm sein“).

Das IWS-Programm wird von der Universität Ulm an sieben Standorten wissenschaftlich evaluiert; ein Standort davon ist Stuttgart. Die Studie wird vom Bundesgesundheitsministerium gefördert:

Bitte melden Sie sich zu den IWS-Workshops nur unter: alan.schink@uni-ulm.de an; sollten Sie sich schon bei gerhard.toellner@uni-ulm.de angemeldet haben – so wie es im IWS-Flyer steht – melden Sie sich bitte am Besten nochmals an unter: alan.schink@uni-ulm.de.

Sollten Sie zu den beiden IWS-Terminen im GPZ-Freiberg und BTZ-Stuttgart keine Zeit haben, können Sie sich trotzdem anmelden. Es ist vorgesehen über das gesamte Jahr 2024 mehrere IWS-Workshops an unterschiedlichen Standorten zu organisieren. Alan Schink wird versuchen die Termine so legen, dass möglichst viele Teilnehmer*innen daran teilhaben können.